Rencontre avec Bernard Marks, survivant de l'holocauste

publié le 12.05.2010

Les classes alémaniques 3.E3 et 3.E4 ont visité le mémorial du camp de concentration de Dauchau et ont eu le privilège de rencontrer Monsieur Bernard Marks, survivant d'Auschwitz et Dachau.

Vom 7.5. bis zum 9.5.2010 unternahmen die beiden Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Reise nach Dachau. Beim dortigen Studienprogramm standen das Thema der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und insbesondere der Holocaust im Zentrum. Nach einem ausführlichen Besuch des ehemaligen KZ-Geländes fand ein sehr bewegendes und berührendes Gespräch mit Bernard Marks statt. Er wurde in Lodz / Polen geboren. Seine Familie wurde 1940 ins Ghetto Lodz gebracht. Am 14.8.1944 wurde die Familie nach Auschwitz deportiert, wo die Mutter und die Geschwister sofort ermordet wurden. Ber und sein Vater Josef wurden für "arbeitsfähig" befunden und in das Dachauer Aussenlager Hurlach deportiert. Am 27.4.1945 wurden Vater und Sohn von amerikanischen Truppen befreit. Beide lebten in den folgenden Jahren als Displaced Persons in Deutschland, bis Ber 1947 und dann sein Vater Josef 1949 in die USA emigrierten. Ber nahm in den USA den Namen Bernard Marks an und lebt heute in Kalifornien.
Auf dem Foto sieht man Bernard Marks inmitten der Schülergruppe. Er hat bei unserem Treffen auch seine Bereitschaft erklärt, die Reise in die Schweiz auf sich zu nehmen und nächstes Jahr unseren SchülerInnen hier zu einem Gespräch zur Verfügung zu stehen.
Vielen Dank an dieser Stelle an das Jugendgästehaus Dachau, das die Organisation und Leitung dieser Studientage sowie der Begegnungen mit Zeitzeugen kostenlos anbietet.